Jahresabschluss-Reflexion 2025: Meine mentale Reise 2025 – und warum ich mein Highlight fast übersehen hätte
- Barbara Meier

- 22. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Das Jahresende ist ein natürlicher Moment, um innezuhalten. Vieles rauschte 2025 an uns vorbei, manches schmerzte, anderes berührte – und oft erkennen wir die bedeutsamsten Entwicklungen erst im Rückblick. Diese Jahresabschluss-Reflexion ist eine Einladung, genauer hinzuschauen: auf das, was gewachsen ist, auf das, was getragen hat – und auf das, was du vielleicht fast übersehen hättest.
Für mich persönlich war 2025 ein Jahr voller mutiger Schritte, stiller Herausforderungen und leiser, aber nachhaltiger Erkenntnisse. Und genau diese Erfahrungen möchte ich heute mit dir teilen.
1. Mein persönliches Highlight – das ich fast übersehen hätte
Beruflich war mein grösstes Highlight der mutige Umzug in meinen neuen Raum. Mutig vor allem deshalb, weil er mit deutlich mehr Verantwortung verbunden war. Gleichzeitig war er ein klares Commitment an mich selbst und an mein Business.
Rückblickend brachte dieser Schritt viel Bewegung: mehr Sichtbarkeit, mehr Anfragen und viele weitere tiefe Gespräche. Vielleicht waren es auch die Früchte meines wöchentlichen Blogs und der regelmässigen Social-Media-Beiträge, die nun spürbar wurden. So oder so: Ich freue mich über jeden Neukontakt – und über das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird.
Privat war mein Highlight eine gemeinsame Ferienwoche mit meinen Eltern. Seit Jahren hatten wir darüber gesprochen – und 2025 haben wir es endlich umgesetzt. Diese Tage voller Gespräche, Nähe und gemeinsamer Erinnerungen sind unbezahlbar.
2. Kleine Momente, grosse Wirkung
Neben den grossen Ereignissen gab es viele kleine Highlights, die im Alltag fast untergehen:
das Winterschwimmen, das jedes Mal aufs Neue zeigt, wozu Körper und Geist fähig sind
die abgeschlossene Matura meines Sohnes – das Ende einer langen Schulzeit und zugleich der Anfang einer Reise, bei der noch offen ist, wohin sie führen wird
der 80. Geburtstag meiner Mutter, geprägt von einem reichen Lebensweg, vielen gelebten Jahren und liebevollen Worten meines Vaters, die tief berührt haben
viele Coachinggespräche, die auch bei mir Spuren hinterlassen und zum Nachdenken anregen
Diese Momente sind leise, aber sie tragen. Und oft sind sie der wahre Kern unserer mentalen Entwicklung.
3. Wenn das Jahr emotional fordert – und Präsenz zur Aufgabe wird
Im Sommer erlebte ich eine persönlich sehr emotionale Phase. Ein lieber Freund kämpfte um sein Leben. Für mich war es eine mentale Herausforderung, immer wieder zu spüren, was ihm – und vor allem meiner Freundin – im Moment gut tut und was zu viel wäre. Nähe und Zurückhaltung fein zu dosieren. Da zu sein, ohne zu überrollen. Einfach präsent zu sein, wenn es passte.
Ich bin ein Mensch, der seine Emotionen nicht gut zurückhalten kann – weder in der Trauer noch in der Freude. Gerade deshalb war diese Zeit anspruchsvoll, aber auch lehrreich. Gelernt habe ich dabei vor allem eines: Es ist entscheidend, im richtigen Moment Zeit zu haben und zuzuhören.
Ende Oktober kam eine weitere Herausforderung hinzu: der Fahrradunfall meines Mannes. Unsere geplanten gemeinsamen Ferientage fielen aus, der Heilungsprozess brauchte Geduld – und erneut war mentale Flexibilität gefragt. Mich auf das zu konzentrieren, was ich beeinflussen konnte, und den Rest anzunehmen.
Rückblickend überraschend: Genau diese Phase war beruflich sehr kraftvoll. Der November wurde mein bisher umsatzstärkster Monat. Eine Tür ging zu, eine andere auf. Und dennoch wurde mir klar: Regeneration darf nicht einfach „mitlaufen“ – sie braucht bewusst Platz.
4. Was mir meine mentale Reise 2025 wirklich gezeigt hat

Dieses Jahr hat mir deutlich gemacht, dass mentale Stärke viele Facetten hat:
Mut, Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie Unsicherheit mit sich bringen
Achtsamkeit für die kleinen, stillen Momente
Akzeptanz, wenn Pläne sich ändern
Präsenz, wenn Emotionen Raum brauchen
Fokus auf das, was beeinflussbar ist
Die grössten mentalen Highlights sind oft nicht spektakulär. Sie zeigen sich erst im Rückblick.
5. Ausblick auf 2026
Für 2026 nehme ich zwei klare Schwerpunkte mit:
Meine Energie gezielt dort einzusetzen, wo ich etwas bewirken kann.
Meine Regeneration bewusster zu planen und ernst zu nehmen.
Mein Leitsatz für das neue Jahr lautet: Es kommt alles gut.
Nicht als Vertröstung – sondern als Haltung.
6. Fazit
2025 war kein perfektes Jahr. Aber es war ein ehrliches. Eines, das mich gefordert, bewegt und wachsen lassen hat. Mein mentales Highlight war nicht ein einzelner Moment, sondern die Summe aus Mut, Präsenz, Reflexion und Akzeptanz.
Vielleicht erkennst auch du beim Zurückblicken, wie viel mentale Stärke bereits in deinem Jahr steckt – oft leiser, als man denkt.
Wenn du deine mentale Reise 2026 bewusst gestalten willst – mit Klarheit, Fokus und innerer Stärke – begleite ich dich gern dabei.
Ich freue mich auf den Austausch.




Kommentare