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Mentale Saisonvorbereitung Sport: So legst du die Basis für deine beste Saison

  • Autorenbild: Barbara Meier
    Barbara Meier
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit
Sportler:in blickt fokussiert auf das Trainingsfeld und bereitet sich mental auf die kommende Saison vor.

Die Sommerpause neigt sich langsam dem Ende zu. Viele Sportler:innen sind bereits wieder mitten im Aufbautraining. Es werden Kilometer gesammelt, Kraftprogramme absolviert und Technik verfeinert. Der Körper wird Schritt für Schritt auf die kommende Saison vorbereitet.


Doch genau in dieser Phase beobachte ich in meinen Coachings immer wieder etwas Spannendes: Während für die körperliche Vorbereitung viel Zeit eingeplant wird, erhält der Kopf oft kaum Aufmerksamkeit.


Dabei bin ich überzeugt:


Selbstvertrauen entsteht nicht durch Hoffen, sondern durch Vorbereitung.


Mentale Stärke entwickelt sich nicht erst am Wettkampftag. Sie entsteht in den Wochen und Monaten davor – genau jetzt.


Mentale Saisonvorbereitung Sport: Der Kopf trainiert mit

Wenn ich Sportler:innen frage, worauf sie sich in der Saisonvorbereitung konzentrieren, höre ich häufig Antworten wie: Ausdauer verbessern, Kraft aufbauen oder technisch sauberer werden.


Alles wichtige Bausteine.


Doch was ist mit deinem Selbstvertrauen? Deiner Konzentration? Deinem Umgang mit Druck oder Rückschlägen?


Gerade zwischen zwei Saisons bietet sich die ideale Gelegenheit, auch mental zu trainieren. Ohne den unmittelbaren Wettkampfdruck bleibt Zeit, Gewohnheiten zu verändern, mentale Stärken aufzubauen oder Unsicherheiten zu bearbeiten.


Leider werden genau diese Themen oft auf später verschoben.


Dabei nehme ich in Coachings immer wieder wahr, dass viele Sportler:innen noch Erlebnisse aus der vergangenen Saison mit sich herumtragen. Vielleicht ein misslungener Wettkampf, eine Verletzung, eine Ersatzrolle im Team oder das Gefühl, den eigenen Erwartungen nicht gerecht geworden zu sein.


Diese Erfahrungen verschwinden nicht automatisch mit der Sommerpause. Sie begleiten dich oft unbemerkt in die neue Saison.


Wer die Vergangenheit nicht verarbeitet, startet häufig mit unnötigem mentalem Ballast.


Falls du dich intensiver mit den Grundlagen beschäftigen möchtest, findest du hier mehr zum Mentaltraining im Sport: wie der Kopf den Unterschied macht und deine Leistung steigert.


Worauf richtet sich dein Fokus?

Ein weiteres Thema begegnet mir fast in jedem Coaching: die Zielsetzung.


Viele Sportler:innen setzen sich Ziele, die sie gar nicht direkt beeinflussen können.

  • Sie möchten in der Startaufstellung stehen.

  • Sie möchten Tore erzielen.

  • Sie möchten gewinnen.

  • Sie möchten vom Trainer aufgestellt oder von den Schiedsrichter:innen fair bewertet werden.


Natürlich sind das verständliche Wünsche.


Das Problem ist nur: Du hast darauf nie die vollständige Kontrolle.


  • Ob es am Wettkampftag regnet oder die Sonne scheint, kannst du nicht beeinflussen.

  • Ob dich der Trainer oder die Trainerin aufstellt, entscheidest nicht du.

  • Ob der Torwart den Ball hält oder nicht, liegt ebenfalls nicht allein in deiner Hand.


Was du hingegen jeden Tag beeinflussen kannst, ist deine eigene Haltung.

  • Wie konsequent trainierst du?

  • Wie reagierst du nach einem Fehler?

  • Kämpfst du nach einem Ballverlust sofort um den nächsten Ball?

  • Bleibst du fokussiert, auch wenn etwas nicht nach Plan läuft?


Genau dort beginnt mentale Stärke.


Und genau dort wächst langfristig auch dein Selbstvertrauen.


Denn jedes selbst gesetzte Ziel, das du aus eigener Kraft erreichen kannst, stärkt die Überzeugung: Ich kann Einfluss nehmen.


Mehr dazu findest du auch in meinem Blog über Mentale Stärke im Sport: Warum Selbstvertrauen der Gamechanger ist.


Selbstvertrauen wächst durch erreichbare Prozessziele

Sportler:in hält persönliche Prozessziele und den Fokus für die neue Saison in einem Notizbuch fest.

Viele glauben, Selbstvertrauen sei etwas, das man entweder besitzt oder eben nicht.


Meine Erfahrung zeigt etwas anderes.


Selbstvertrauen entsteht durch wiederholte Erfolgserlebnisse.


Deshalb arbeite ich mit Sportler:innen häufig an sogenannten Prozesszielen.


Nicht: "Ich will Schweizer Meister:in werden."


Sondern:

  • Ich halte meine Wettkampfroutine konsequent ein.

  • Ich bleibe nach Fehlern innerhalb weniger Sekunden wieder im nächsten Moment.

  • Ich setze meine Trainingsziele jede Woche konsequent um.

  • Ich fokussiere mich auf das, was ich beeinflussen kann.


Diese Ziele liegen vollständig in deiner eigenen Verantwortung.


Du kannst sie jeden Tag erreichen.


Und genau dadurch wächst dein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten Schritt für Schritt.


Eine strukturierte Wettkampfroutine unterstützt dich zusätzlich dabei, deine Leistung unter Druck abzurufen. Wie du eine solche Routine aufbaust, erfährst du hier: Mentale Wettkampfvorbereitung am Wettkampftag: Routine ersetzt Zufall


Nutze die Saisonvorbereitung bewusst

Die körperliche Vorbereitung bildet die Grundlage deiner Leistungsfähigkeit.


Die mentale Vorbereitung entscheidet oft darüber, ob du diese Leistung im entscheidenden Moment auch abrufen kannst.


Nutze deshalb die kommenden Wochen nicht nur für zusätzliche Trainingsstunden.


Nutze sie auch, um dir drei Fragen zu stellen:

  • Welche Erfahrungen aus der letzten Saison möchte ich bewusst abschliessen?

  • Welche Prozessziele kann ich selbst direkt beeinflussen?

  • Warum betreibe ich meinen Sport eigentlich?


Gerade dieses persönliche "Warum" gibt Orientierung, wenn Resultate einmal ausbleiben oder Rückschläge kommen.


Wer weiss, weshalb er seinen Sport ausübt, bleibt langfristig motivierter und widerstandsfähiger.


Die beste Saison beginnt deshalb nicht mit dem ersten Wettkampf.


Sie beginnt mit der Entscheidung, den Kopf genauso ernst zu nehmen wie den Körper.


Wenn du dabei Unterstützung möchtest, begleite ich dich gerne. In meinem Starterpaket entwickeln wir gemeinsam deine persönliche mentale Saisonvorbereitung, stärken dein Selbstvertrauen und erarbeiten Strategien, mit denen du dein Potenzial im entscheidenden Moment abrufen kannst.


Mehr Informationen findest du auf mentalbereit.ch. Ich freue mich darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten.

 
 
 

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