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Newsletter No 3: Energie und Fokus für den Herbst

Autorenbild: Barbara Meier
Barbara Meier
vor 10 Minuten
4 Min. Lesezeit
Energie und Fokus einteilen im Sport, Ausbildung und Beruf.

Manchmal ist nicht entscheidend, wie viel Energie wir haben - sondern wie wir sie einsetzen.

 

Der Herbst bringt für viele einen Neustart mit sich: Die Schule oder Ausbildung läuft wieder, im Sport hat eine neue Saison begonnen oder ist bald zu Ende und auch im Beruf nimmt nach der Sommerpause der Alltag wieder Fahrt auf.

 

Gerade dann lohnt es sich, kurz innezuhalten und sich zu fragen: Wo möchte ich meine Energie einsetzen – und worauf möchte ich meinen Fokus richten?.

 

Eine persönliche Erfahrung aus diesem Sommer hat mir genau das einmal mehr vor Augen geführt.

 

Herzliche Grüsse

Barbara


Schritt für Schritt ans Ziel

Diesen Sommer verbrachten mein Mann und ich eine Woche in Zermatt. Das Wetter war perfekt zum Wandern – und so planten wir jeden Tag eine neue Tour. Jeden Tag eine ne#8B7C21ue Herausforderung, viele Höhenmeter und unzählige wunderschöne Eindrücke.

 

Der Höhepunkt war die letzte Nacht auf der Hörnlihütte – ein lang gehegter Wunsch von mir. Mit der Gondel bis Schwarzsee zu fahren, kam für uns nicht infrage. Stattdessen wählten wir den Weg über Zmutt und die Stafelalp, weiter über den alten Weg zum Hörnligrat und schliesslich zur Hörnlihütte.

 

Die Wanderung wird mit etwa fünf Stunden angegeben. Mein Mann ist ein ziemlich sportlicher Wanderer und ich gehe in meinem Tempo hinterher. Lange waren wir gemeinsam unterwegs. Doch als es von der Stafelalp steil Richtung Hörnligrat ging, musste ich meine Energie bewusst einteilen.

 

Ich wusste: Nach diesem steilen Stück lag noch etwa eine Stunde vor mir. Mein Fokus wurde immer kleiner. Ich sah vor allem noch meine Füsse und begann, meine Schritte bis zehn zu zählen. Dann wieder von vorne.

 

Schritt für Schritt.

 

Zwischendurch machte ich kurze Pausen, um meine Füsse und Fersen zu entspannen. Ich drehte mich um, genoss für einen Moment das Panorama und ging danach wieder weiter.

Auf dem Hörnligrat wartete mein Mann auf mich und motivierte mich:

„Wir haben es fast geschafft!“

Das hatte er allerdings schon vor einer Stunde gesagt. 😉

Für die letzte Stunde war ich deshalb einfach froh, dass er in meiner Nähe blieb.

Und ja – auch ein Ovomaltine-Biscuit kam noch zum Einsatz. Nach dem Motto: Damit geht es nicht besser, aber länger!

 

Nach vier Stunden – inklusive der kurzen Pausen – standen wir schliesslich oben auf der Hörnlihütte.

Und wurden mit einem unglaublichen Panorama belohnt.

 

Was mir diese Wanderung einmal mehr gezeigt hat:

Energie und Fokus sind nicht konstant. Und genau deshalb müssen wir lernen, mit unseren Ressourcen bewusst umzugehen.

Manchmal bedeutet das, das Tempo anzupassen.

Manchmal, eine Pause zu machen.

Manchmal, den Fokus ganz bewusst zu verkleinern und nur noch den nächsten Schritt zu sehen.

Und manchmal hilft es, sich daran zu erinnern, warum man überhaupt losgegangen ist und welches Ziel man erreichen möchte.

 

Denn wenn die Motivation und das Ziel klar ist, lassen sich auch die Hindernisse auf dem Weg besser bewältigen.

 

Das gilt für eine Bergwanderung genauso wie für Sport, Ausbildung und Beruf.

Aktuelle Impulse aus dem Blog

Auch in meinen Blogs geht es immer wieder darum, wie du deine mentale Energie gezielt einsetzen kannst – im Sport, in der Ausbildung, im Beruf sowie als Elternteil oder Trainer.


Eltern & Trainer beim Saisonstart: Begleiten ohne Erwartungsdruck

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Was können Eltern und Trainer tun, damit Nachwuchs-Sportler mit Freude und Selbstvertrauen in eine neue Saison starten – ohne zusätzlichen Druck?



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Vielleicht merkst du gerade, dass deine Energie nicht dort ankommt, wo du sie eigentlich einsetzen möchtest.

 

Oder du möchtest deine neue Saison, dein Ausbildungsjahr oder den Herbst im Beruf bewusst anders angehen.

 

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Denn auch mentale Stärke entsteht Schritt für Schritt.




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Erfahrungen aus der Praxis

Was andere bereits aus dem Mentaltraining mitgenommen haben:




Ein Gedanke für dich

Coachingraum mental bereit - Mentaltraining und Mental Coaching Meggen/Luzern

Wo kannst du deine Energie im Herbst bewusster einsetzen – und worauf möchtest du deinen Fokus richten?

 

Du musst nicht immer den ganzen Weg sehen.

 

Manchmal reicht es, den nächsten Schritt zu kennen.



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Barbara Meier

Luzernerstrasse 6

6045 Meggen, Luzern

Tel.: + 41 76 331 66 91

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